Ein neuer Schreiber

Nun hat mein Blog noch einen neuen Schreiber bekommen. Ich hoffe, dass die Abstände zwischen den Beiträgen dadurch etwas kürzer werden.

Ich lasse ihn sich einmal kurz vorstellen:

Hallo ich bin Eric (noch ein Eric/k!!), ich habe einen kleinen Garten und habe vor mir bald Hühner zu kaufen, worüber ich dann auch noch berichten werde.

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Hervorgehobener Beitrag

Der Regenwald

Nach einer haarsträubend langen Fahrt, von Quito aus, kamen wir endlich in Lago Agrio an. Am nächsten Morgen wurden wir an unserem Hostal abgeholt und fuhren zwei Stunden zu einem Fluss, wo es Mittagessen gab. Danach ging es mit dem Boot weiter. Während wir den Fluss hinunter schipperten, sahen wir schon die ersten Tiere und Pflanzen. Zum Beispiel Totenkopfäffchen oder eine Vogelart, die sich im Wasser so fort bewegt wie eine Schlange. Auch eine Anakonda haben wir gesehen.

Danach ging es auf einen großen See hinaus. Ungefähr eine viertel Stunde später kamen wir an unserer Lodge an. Nach dem Einzug in unsere Hütten ging es erst einmal auf den See hinaus um zu baden, wobei ich das Boot steuern durfte. Nach dem Sonnenuntergang sind wir noch einmal auf den See hinaus gefahren um nach Tieren zu suchen. Wir fanden unter anderem eine kleine Schlange die sich sehr gut in die Krone eines Baumes versteckte. Die nächsten Tage verbrachten wir damit Rundgänge und Bootsfahrten durch die Lagune zu machen, wobei wir immer wieder schöne und beeindruckende Tiere sahen.

Leider habe ich die Bilder nicht auf meinem Handy sondern auf den Kameras.

Als die Woche in der Siona Lodge herum war, sind wir mit dem Bus nach Quito zurück gefahren. Während dieser Fahrt hat es sowohl innerhalb als auch außerhalb des Busses geregnet, da durch die Lüftungsschlitze Wasser kam.

Mindo und zurück nach Quito

Nach dem Valle de Intag sind wir nach Mindo weitergefahren. Dort haben wir insgesamt zwei Tage verbracht, die wir mit Vögel gucken verbracht haben. Unter anderem haben wir eine Vogeltour gebucht, wo wir erst größere Vögel und später auch Kolibris beobachtet haben. Die Kolibris sind einem sogar, wenn man es geschickt anstellte auf die Hand geflogen. Auch unsere (sehr verwinkelte) Unterkunft war sehenswert.Nach Mindo sind wir zurück Quito gefahren, wo wir uns ein paar Tage ausgeruht hatten und dann in den Dschungel gefahren sind. Dieser Artikel ist sehr knapp gehalten, da die Ereignisse schon mehr als eine Woche zurückliegen.

Valle de Intag

Nach Otavalo sind wir durch den Nebelwald (ein Wald ähnlich wie der Dschungel nur nicht so warm) zu dem Valle de Intag gefahren. Dort hatten wir uns eine Hütte gebucht, die auf den Fotos auch sehr gut aussahen. Als wir dann nach einer mehrstündigen Busreise ankamen, kam gleich die erste Überraschung, niemand wusste von uns. Wir hatten zwar eine Bestätigung bekommen, aber anscheinend saß der Besitzer in Otavalo und hatte seinen Angestellten nichts gesagt. Man bekam zu viert auch nur eine Hüttenhälfte, was zu viert schon sehr eng war. Aber das Tal an sich war wunderschön. Abends sind wir noch in dem Pool geschwommen und dann schlafen gegangen. Am nächsten Morgen wollten wir zu dem längstem „flying fox“ Südamerikas. Erstmal sind wir eine gewundene staubige Straße hochgelaufen. Von dort hatte man schon einen Superblick auf ein Seitental, aber als wir dann (mit einigen Schwierigkeiten, weil der Weg schlecht bis gar nicht ausgeschildert war) auf einen Grat gekommen waren, war der Blick fantastisch. Rechts neben uns waren Bohnenfelder und später auch Kaffeepflanzen und Bananenstauden. Nach dann ca 3 Stunden kamen wir auch an einem Schild an („Canopy“) und wir freuten uns endlich da zu sein. Hinter dem Schild war eine Bambushütte, davor ordentlich geflegte Blumenbeete. Rechts im Wald stromerten ein paar Hühner herum und keine Menschenseele war zu sehen. Allerdings führte uns der Weg um dieses schöne Fleckchen Erde herum und in einen düsteren Wald hinein. Nach ein paar Minuten kamen wir dann auch bei der Seilrutsche an, aber alles wirkte verlassen und veraltet. Etwas enttäuscht gingen wir dann zurück zu dem Bambushäuschen, aßen etwas und gingen dann zurück. Als wir sahen, dass eine Regenfront aufzog sind wir schneller gegangen und haben an einer Bushaltestelle Pause gemacht und eine kleine Katze lieb gewonnenen. Nach kurzer Zeit sind wir weitergegangen und nach etwa einem Viertel der Strecke habe ich eine Camionetta (ein Auto mit überdachter Ladefläche, auf der man sitzt) angehalten und sind dann in das Tal bei einer sehr luftigen Fahrt zurückgefahren. Am nächstem Tag sind wir nach Mindo weitergefahren.

Auf nach Otavalo

Heute morgen sind wir mit dem Bus nach Otavalo gefahren. Otavalo ist bekannt für seinen Markt und genau deshalb sind wir dahin gefahren. Nach zwei Stunden Busreise kamen wir in unserem Hostal an. Wir haben uns kurz ausgeruht und sind dann auf den Markt gegangen. Es war unglaublich, was es alles gab (Gebäck, Bohnen, gebratene Schweine, Alpakadecken, Portemonnaie, Panflöten…). Wir haben uns erstmal vieles angeguckt und haben uns dann unter anderem Alpakedecken und eine Panflöte gekauft.

Später am Tag sind wir dann noch zu einer Kondoraufzuchtstation gefahren. Zuerst haben wir uns die Raubvögel in ihren relativ großen Käfigen angeschaut, danach gab es eine Flugshow. Diee Show war sehr schön, ein bisschen blöd war nur, dass ich wegen dem Spanischen nichts verstanden habe. Ich will dazu sagen, dass keiner dieser Vögel direkt aus der Wildnis stammt. Alle wurden aus illegaler Haltung und dergleichen befreit und die, die nicht mehr in der Natur hätten leben können, wurden in die Aufzuchtstation gebracht.

Am nächsten Morgen aind wir dann erst mit einem Bus, dann mit einem Taxi zur Kraterlagune Quicocha gefahren (beides ist hier deutlich billiger). Die Lagune besteht aus einem großem See und zwei Inseln darin. Außen rum führt ein gut ausgebauter Wanderweg herum. Da wir nicht so viel Zeit hatten, sind wir nicht ganz um die Lagune gegangen, sondern sind nach ca. einem Drittel umgekehrt. Selbst bei dieser einfachen Wanderung merkt man deutlich die Höhe, wir mussten häufiger Verschnaufpausen machen und kamen auch generell langsamer voran. Von einem Hügel hatten wir dann aber wirklich einen grandiosen Blick.

Danach sind wir weiter zum Valle de Intag gefahren.

Dieser Artikel kommt ein paar Tage zu spät online, weil ich kein Internet hatte.

Eine Stadt voller Kirchen

Um uns in Ecuador einzufinden, haben wir uns gleich für den ersten Tag eine Stadtführung mitsamt Spanisch-Nachhilfe organisiert. Morgens um neun Uhr kommt sie in unsere Pension und es geht los mit dem Spanisch Unterricht. Nach dem wir diese Prozedur überstanden haben, geht es los und gleich stellt sich die erste Frage: wie kommen wir in die Altstadt? Susanne, unsere Nachhilfe, hat uns einen Stadtplan gegeben, aber den Rest müssen wir selber machen. Wir entscheiden uns für den Bus und suchen den Weg zu der nächsten Busstation. Dort angekommen, stellt sich die nächste Frage: wie kauft man Bustickets? Als auch das geklärt ist, geht es los in die Altstadt. Und sofort fällt einem auf, wie viele Kirchen es gibt. Manchmal sind zwei, drei direkt neben einander. Von der Busstation gehen wir die Straße hinauf. Überall sind Leute, die uns etwas anbieten wollen, von Tabak über Antennen bis hin zum Haarschnitt. Schließlich kommen wir auf die Plaza Grande und dort ist schon wieder eine Kirche.

Wir kaufen uns erstmal ein paar ecuadorianische Süßigkeiten (z. B. Kokosnuss mit Zucker) und gehen „die Straße der sieben Kreuze entlang“. Diese Straße hatte früher für die Inka eine sehr große Bedeutung, weil an ihrem Ende ein wichtiger Tempel war. Als die Spanier das Inkareich erobert hatten, bauten sie an dieser Straße sieben Kirchen mit jeweils einem Kreuz davor, um ihre Macht zu demonstrieren. Susanne empfiehlt uns die Jesuitenkirche, da sie sehr eindrucksvoll sein soll. Schon von außen ist sie sehr prachtvoll, aber das Innere übertrifft alle Vorstellungen. Die Kirche ist fast komplett mit Blattgold ausgeschmückt. Insgesamt sollen 10 oder 12 Kilogramm Gold in der Kirche verbaut sein. Nachdem wir die Pracht ausreichend bewundert haben, geht es wieder raus. Und dort stellt uns Susanne gleich die nächste Aufgabe, wir sollen zu einer weiteren Kirche finden (deren Name ich leider vergessen habe). Diesmal allerdings ohne Stadtplan, also frage ich einen Polizisten auf Spanisch nach dem Weg. Das Problem war aber nicht zu fragen, sondern auch die Antwort zu verstehen. Durch seine Gestik hat man ihn ganz gut verstanden. Die Kirche haben wir uns dann aber nur von außen angesehen und sind dann gleich weitergegangen. Wir haben uns noch ein paar Läden angeschaut und sind dann zurück zur Unterkunft gefahren.

Am nächsten Morgen sind wir dann zum Alameda Park gefahren. Dort haben wir uns ein Tretboot ausgeliehen und sind auf dem kleinem Kanal herumgeschippert. Zur gleichen Zeit war auch eine Schulklasse da, von denen ein paar Jungs manchmal auf unser Boot gesprungen sind. Nach diesem schönen Vormittag sind wir weiter zu einer Kathedrale gelaufen.

Zuerst sind wir zu einem Seiteneingang gelaufen und haben uns dort Eintrittskarten gekauft. Dann sind wir hineingegangen. Ich fand diese Kirche deutlich beeindruckender als die Jesuiten Kirche am Vortag, weil sie eine Stärke ausstrahlte, die die andere nicht hatte.

Wir sind ein bisschen in der Kirche herumgegangen und wollten dann schließlich auf die Türme hinauf. Es stellte sich dann allerdings heraus, dass man für die Türme extra Tickets braucht, obwohl uns die Frau am Eingang der Kirche gesagt hatte, dass man keine weiteren braucht. Wir sind dann also die Türme hochgeklettert und hatten von oben einen grandiosen Blick.

Dann sind wir wieder hinuntergeklettert und auf den dritten Turm gestiegen. Um da hochzukommen musste man einige steile Treppen hochklettern. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Bei den ganzen Treppen merkt man schon, dass man 2800 Meter über dem Meeresspiegel ist. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es wieder nach unten und in die Pension zurück.

Es geht los…

Alle Sachen sind gepackt und die lang erwartete Reise kann endlich losgehen. Als erstes geht es zu unseren Großeltern im Kreis Höxter, damit die Etappe nach Frankfurt kürzer und nicht so risikoreich (ich sage mal Zugausfall) ist. Heute morgen um 2:45 hat unser Wecker geklingelt. Dann sind wir mit dem Auto nach Kassel und dann mit dem Zug weiter nach Frankfurt gefahren. Von da aus zum Flughafen und in die Maschine rein. Wir sind etwa eine Stunde, bei super Wetter, geflogen und kamen dann in Paris an. Mit einem Shuttle-Bus sind wir dann zu dem Terminal gefahren. Als wir an der Stelle, wo unser Flugzeug sein sollte, ankamen stand auf der Anzeige „Los Angeles“, was nun wirklich nicht sein konnte. Wir dachten zuerst, dass das ein Fehler in der Anzeige war, aber als dann auch noch die Abflugszeit und ein paar andere Sachen nicht stimmten, haben wir mal nachgefragt und, wie sich herausstellte, flog das Flugzeug von einem anderem Ort ab und war auch noch ungefähr eine halbe Stunde wegen Schnee verspätet. Nach einer Weile durften wir in das Flugzeug hinein.

Wir sind zwölf lange Stunden geflogen und dann endlich, mit einer Traumlandung, trotz sehr vielen Wolken, in Quito gelandet. Vor dem Flughafen stand dann eine Frau, die ein Schild mit unserem Namen hatte. Wir mussten dann allerdings noch, mit der Frau, auf das Taxi warten und das Taxi, das dann ankam sah auch nicht aus wie ein Taxi. Wir sind dann trotzdem eingestiegen. Das Taxi fuhr erst über eine relativ große Straße, nach kurzem bog der Fahrer aber auf eine sehr kleine Straße ab. Sie war so steil und gut befüllt, dass man oft Angst haben musste nicht mehr weiter zukommen. Schließlich sind wir dann doch in unserer Unterkunft angekommen.

Geschrieben während der Atlantik blau unter mir leuchtete.

Aktuelles aus dem Garten

Tut mir leid, dass ich schon länger nicht mehr geschrieben habe. Aber ich habe in Moment relativ viel zu tun und habe dann in der freien Zeit sich nicht immer so viel Lust zu schreiben. Ich hoffe, dass ich im nächster Zeit mehr schreiben kann/will. Um euch auf den neuesten Stand zu bringen schreibe ich jetzt diesen Artikel.

Aber jetzt zum Garten:

Ganz rechts ist (halb abgeschnitten) das Kartoffelbeet. Die Kartoffeln habe ich heute gehäufelt, was auf dem Foto noch nicht zu sehen ist. Etwas weiter links ist der Apfelbaum. Er hat schon kleine Äpfel. Ganz links im Bild ist das Gemüsebeet. Wir haben es in vier Teile unterteilt. Vorne rechts sind Pastinaken. Im den Zwischenreihen sind Radieschen, Mangold und Spinat. Wo nichts gekommen ist, habe ich noch drei Paprika- und eine Melonenpflanze gepflanzt. Vorne links sind Möhren, dazwischen Zwiebeln und Radieschen. Von den Radieschen haben wir auch schon einige geerntet. Hinten links sind Salat und Zwiebeln. Von dem Salat haben wir schon einige Köpfe geerntet. Hinten rechts ist eine Reihe Salat und zwei Reihen Mais. An dem Mais sollen Maisbohnen hochranken. Von den fünf gelegten Bohnen sind bisher drei Bohnen gekeimt. Dahinter sind noch vier neue Himbeer-, drei Erdbeerpflanzen und ein Johannisbeerhochstamm. Die beiden Obstbäume, die wir noch haben, haben auch schon kleine Früchte. Auch den Hühnern geht es gut.

So, das war’s jetzt erstmal von meinem Garten. Schreibt doch mal in die Kommentare, wie es in eurem Garten aussieht.

Pflanzen anziehen

Endlich geht es los: Draußen fangen die Pflanzen an zu keimen und auch drinnen müssen wir angefangen zu säen. Die erste Saat war jetzt relativ klein und wir haben nur Tomaten (Sorte: Green Zebra, Pyros) und Paprika (Sorte: Amboy) gesät. Jetzt können wir dann auch die wärmeempfindlicheren Pflanzen.

Dafür streuen wir die Saat in ein Schälchen, befeuchten das stumpfe Ende eines Schaschlikspieses und berühren damit die Saat. So halten die Körner gut fest und man kann sie gut in die Erde stecken. Danach einmal kurz Erde darüber machen und fertig.

Paprika ,,Amboy“

Nach ein paar Tagen sieht man dann die ersten Spitzen aus der Erde gucken. Das Wachstum ist erstaunlich, anfangs ein kleiner Bogen mit zwei kleinen Bättern, der dann innnerhalb der nächsten Tage immer größer wird, bis er die nächsten Bätter ansetzt. Wenn diese Blätter da sind, wird es Zeit die Pflanzen in einen größeren Topf umzupflanzen. Bei uns sind die Tomaten jetzt so weit, die Paprika brauchen noch ein bisschen.


Beetplanung

Die Gartensaison fängt bald an, draußen wird es immer grüner und an den Frühblühern schwirren auch schon viele Bienen herum.

Für das weitere Gartenjahr ist es sehr wichtig, dass man einen Gartenplan erstellt, sich aufschreibt was man pflanzen will und was man schon gepflanzt hat. Aber auch um sich in den kommmenden Jahren den Plan anzugucken und zu schauen, was gut und was nicht so gut funktioniert hat.

Als erstes zeichnet man seinen Garten (muss nicht perfekt sein) und trägt die Pflanzen ein, die fest stehen, wie z. B. Bäume und Büsche. Auch Mauern, Schuppen und Haus sollte man eintragen. Dann überlegt man sich, wie man den Garten aufteilen will, möchte man gerne eine Grillecke oder eine Rasenfläche, einen „wilden Bereich“ oder doch lieber ein großes Gemüsebeet?

Wenn das geklärt ist, braucht man einen Plan für das Beet. Man guckt was für Pflanzen man haben will und ordnet sie in die Beete ein. Dabei muss man die Fruchtfolge beachten (in den nächsten Wochen kläre ich euch auf), damit der boden fruchtbar bleibt. Die Pflanzen schreibt man dann auf eine Liste und guckt wovon man schon Samen hat.

Wenn das geschafft ist geht man einkaufen: In einem Gartencenter (am besten Einzelhandel, um nicht auch noch die großen Ketten zu unterstützen) findet man oft sehr viele Samentüten und man weiß nicht was man nehmen soll. Ich würde vor allen Dingen auf Bio Qualität achten, aber wenn man die Pflanzen nicht selber vermehren will, ist das nicht so wichtig.

Und dann geht es ans Pflanzen. Darum geht es dann in meinem nächsten Beitrag.


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